Parken 5
Lindenhonig
Lindenhonig und Lindenblütenhonig: Der Unterschied
Man unterteilt den Honig, der von Linden stammt, in zwei Sorten: Lindenhonig und Lindenblütenhonig.
Beide stammen von der Linde, unterscheiden sich aber dennoch deutlich. Denn während der Lindenblütenhonig aus dem Nektar der Lindenblüten gewonnen wird, ist im Lindenhonig auch Honigtau enthalten.
Dieser wird von Blattläusen produziert, die den Saft der Linde trinken und süße, klebrige Tröpfchen ausscheiden. Diese werden von den Bienen gesammelt und dem Honig hinzugefügt. Damit ist nur der
Lindenblütenhonig ein Blütenhonig, während der Lindenhonig eine Mischung aus Blütenhonig und Honigtauhonig ist.
Lindenhonig
Lindenhonig ist die Bezeichnung für den Honig, der sowohl aus dem Nektar der Blüten als auch Honigtau entsteht. Das Besondere daran ist, dass die Zusammensetzung abhängig von verschiedenen Faktoren ist. Lindenhonig unterscheidet sich also von Jahr zu Jahr und sogar von Region zu Region. Denn je nach Wetter und Standort enthält er mehr oder weniger Honigtau. Auf diese Weise entsteht ein einzigartiges breites Spektrum an Farb- und Geschmacksnuancen.
Die Farbe von Lindenblütenhonig
Reiner Lindenblütenhonig ist von hellgelber bis grünlicher Farbe. Die Farbe kann generell von Blütenhonig zu Blütenhonig variieren. Wird er fester, kann er dabei weiß
oder elfenbeinfarben werden. Die grünliche Färbung ist dabei ein gutes Indiz für die Reinheit des Honigs, weshalb Kenner ganz spezifisch danach Ausschau halten.
Einen zu 100% reinen Lindenblütenhonig gibt es allerdings nicht. Denn auch dieser Sortenhonig enthält einen geringen Anteil Honigtau.
Der Lindenblütenhonig-Geschmack
Der Geruch von Lindenblütenhonig ist etwas ganz Besonderes: Er enthält eine deutliche Note von Methanol oder Pfefferminz. Geschmacklich kommen bei ihm verschiedene Komponenten zusammen: Er ist kräftig, fruchtig und hat eine blumige Süße.